Vorteile von Implantaten gegenüber konventionellem Zahnersatz:

  • Durch die Einpflanzung von Implantaten wird ein weiterer Abbau des Kieferknochens deutlich verzögert.
  • Gerade im Unterkiefer ermöglichen Implantate einen sicheren Halt der Prothese.
  • Ein Beschleifen der Nachbarzähne bei Überbrückung einer Zahnlücke und damit der Verlust gesunder Zahnhartsubstanz kann durch Implantate vermieden werden.
  • Ein herausnehmbarer Zahnersatz bei einseitigem Verlust der Seitenzähne kann ebenfalls verhindert werden.

Der bereits bestehende, noch funktionstüchtige Zahnersatz kann in vielen Fällen erhalten bleiben.

Computergestützte Planung

In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie haben wir die Möglichkeit, ein so genanntes Dental-CT vom Kiefer der Patienten anzufertigen. Mit Hilfe der gewonnenen Daten, die mit einer speziellen Software analysiert werden, wird eine präzise Planung der Implantatpositionen im Kiefer ermöglicht.

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es?

Die Anwendungsmöglichkeiten von Implantaten sind vielfältig:

  • Einzelimplantat zum Verschluss einer zahnbegrenzten Lücke Zahnluecke

 

  • große Lücken nach Verlust der Seitenzähne zahnluecken

 

  • stabile Verankerung einer Prothese im zahnlosen KieferZahnlos

Vor einer Implantation erfolgt zunächst eine eingehende Untersuchung und individuelle Vermessung des Kiefers. Hierfür werden Modelle erstellt und Röntgenaufnahmen angefertigt, um die optimale Implantatposition zu ermitteln.

Das Setzen der Implantate stellt einen kleinen chirurgischen Eingriff dar, der in den meisten Fällen in lokaler Betäubung durchgeführt wird.

Nach Einsetzen der Implantate in den Kieferknochen folgt eine drei- bis viermonatige Einheilphase. In dieser Zeit kommt es zu einer knöchernen Verankerung zwischen Implantat und dem umgebenden Knochen.

Nach abgeschlossener Einheilung kann die prothetische Versorgung angefertigt werden. Hierbei wird der Implantataufbau fest mit dem Implantatkörper verbunden und dient dann als Fundament für den geplanten Zahnersatz, beispielsweise eine festsitzende Kronen- oder Brückenkonstruktion oder eine herausnehmbare Prothese.

Zentrum für Implantologie

Ein Zahnimplantat ist ein schrauben- oder zylinderförmiger Körper, der die natürliche Zahnwurzel ersetzt. Zur Herstellung von Implantaten verwendet man heute meist Titan, das sich durch eine sehr gute Bioverträglichkeit auszeichnet und daher vom Knochen problemlos angenommen wird.

Für den Tätigkeitsschwerpunkt »Implantologie« besteht die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche  Implantologie. Jährlich werden ca. 200 Patienten mit Implantaten behandelt.

Zentrum_fuer_Implantologie

Zahnimplantat
Malteser Krankenhaus
St. Johannes-Stift
www.malteser.de