Die Behandlung im Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift umfasst alle unfallchirurgischen und orthopädischen Krankheitsbilder mit Ausnahme von neurochirurgisch zu behandelnden Verletzungen des Schädels sowie die Versorgung von Schwerstbrand- und Schwerstunfallverletzten.
Modernste Verfahren und Ausstattungen stehen für die operative Therapie sämtlicher Krankheitsbilder - sowohl für die minimal-invasive als auch für die offene Behandlung - zur Verfügung. Die Abteilung ist besonders spezialisiert auf die Behandlung aller Schultergelenkserkrankungen.Eine Vielzahl der Erkrankungen und Verletzungen kann am Schultergelenk mit der Arthroskopie („Schlüssellochtechnik“) behandelt werden. Verschleißleiden können auch am Schultergelenk sehr gut mit Endoprothesen/Gelenkersatz (vom Oberflächenersatz bis zur „inversen“ Prothese) behandelt werden.
Einen weiteren Schwerpunkt stellt die minimal-invasive Endoprothetik am Hüftgelenk und die Endoprothetik des Kniegelenkes dar. Hierzu wird auch eine hochmoderne computergestützte Navigation eingesetzt. In der Fußchirurgie können durch moderne Operationstechniken und unter dem Einsatz eigens hierfür gefertigter Titanimplantate auch bei komplexen Fehlstellungen hervorragende Ergebnisse erzielt werden.
Eine besondere Herausforderung stellt hier der „Diabetische Fuß“ dar, welcher im Rahmen der interdisziplinären Behandlung häufig operiert werden muss.
Weitere häufig behandelte Krankheitsleiden sind Kreuzbandverletzungen, Knorpeldefekte der großen Gelenke und der „Rückenschmerz“. Hierbei können wir eine interdisziplinäre Behandlung unter Mitarbeit von niedergelassenen Orthopäden und Neurochirurgen sowie interventioneller Radiologie und dem Therapiezentrum anbieten. Hierzu gehört auch die Stabilisierung und/oder Aufrichtung von Wirbelkörpern z. B. bei Osteoporose mit oder ohne Brüche, aber auch bei Befall der Wirbelkörper duch Tumorzellen durch ein spezielles neuartiges Zementierungsverfahren.
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